Pfingstlager 2025

Im Juni sind wir zusammen mit anderen VCP-SH Stämmen auf das Landespfingstlager gefahren. Wie so häufig waren wir auf dem Pfadfinder-Lagerplatz in Tydal.

Nachdem wir Zuhause unseren Anhänger mit Material beladen hatten, sind wir am Donnerstagmorgen vor Pfingsten mit vier Personen zum Aufbauen nach Tydal gefahren.

Da für das Wochenende sehr viel Regen angesagt war, haben wir geplant viel Zeltmaterial aufzubauen, damit wir halbwegs trocken bleiben. Außerdem haben wir neue Bodenplanen für unsere Zelte gekauft, damit die Isomatten und Schlafsäcke trocken bleiben. Unsere Kohten und Jurten haben nämlich nur ein Dach und Seitenwände und keinen festen Boden.

Das Pfingstlager war die erste Gelegenheit unsere neue Giga-Jurte aufzubauen. Sie hat ganze neun Meter im Durchmesser, welches tatsächlich nicht nur groß anhört, sondern es auch ist. Die erste Nacht hielt direkt einen Schrecken für uns bereit. Unser Küchenzelt ist zusammengeklappt, weil die Heringe sich aus dem aufgeweichten Boden gelöst hatten. Zum Glück ist dabei nichts kaputt gegangen und das Problem ließ sich am nächsten Morgen schnell wieder beheben.

Der Freitag bestand dann aus Einkaufen, weitere Zelte aufbauen und daraus die Küche einzurichten. Gegen 15.00 hat sich der Rest des Stammes am Bahnhof in Kiel getroffen und ist zusammen mit dem Zug nach Tarp gefahren. Von dort wurden dann die letzten fünf Kilometer zum Lagerplatz gewandert.  Zum Abschluss des Abends gab es noch die Lagereröffnung und wir wurden in die Story des Lagers eingeführt.

Dieses Jahr stand das Lager unter dem Motto „Streng geheim“. Wir waren Spione, die sich auf einer großen Konferenz zusammengefunden haben. Dabei mussten wir feststellen, dass sich ein Maulwurf eingeschlichen hat, den es natürlich im Verlauf der Geschichte zu finden galt.

Am Samstag gab es verschiedene Planspiele und Geländespiele für die unterschiedlichen Altersgruppen. Am Abend hatten wir Zeit für einen gemeinsamen Stammesabend und haben uns zu einer gemütlichen Singerunde und Tschai eingefunden und in diesem Kreis auch Halstücher verliehen.

Der Sonntag fiel wortwörtlich ins Wasser aufgrund von Regen. Der Gottedienst konnte aufgrund des schlechten Wetters nicht stattfinden. Stattdessen haben sich die Jugendlichen im Gemeinschaftszelt zusammengefunden und Spiele gespielt. Für das jährliche Schubkarren-Rennen klarte es zum Glück wieder etwas auf, das zweite Planspiel am Nachmittag fiel allerdings wieder in Wasser. Dadurch hatten wir alle einen entspannten Sonntag und genug Zeit für die Vorbereitungen für die offenen Töpfe am Abend. Für die offenen Töpfe bereitet jeder Stamm ein Gericht vor und dann treffen sich alle auf einer großen Wiese und können herumlaufen und von allem etwas probieren. Danach gab es noch eine Spielshow mit den vier großen Spion-Clans. Zum Glück hat das Wetter den Abend über wieder mitgespielt.

Montagmorgen ließ sich die Sonne, dass erste Mal wieder richtig blicken und wir konnten im Trockenen unsere Zelte abbauen. Nach einem großen Abschlusskreis mit allen Teilnehmenden des Lager ging es mit dem Zug wieder zurück nach Kiel.

Rundum war es ein sehr gelungenes Pfingstlager und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!